Polo o pasta.. mit dieser Frage sieht sich im Laufe eines Iberia Flugs jeder Passagier konfrontiert. Pasta war meine Wahl auf dem Weg in mein persönliches Land des Auftankens, der schönen Wolkentürme und herrlichsten Regenschauer. Nach einer unruhigen ersten Nacht, übermüdet und aufgekratzt, gierig nach dem ersten gallo pinto, beginnt der Tag mit der Fahrt zum Vulkan Poas. Fetzblau startet die Fahrt in San José. Erste cumuli bilden sich im Lauf der Fahrt über den Vulkanen und dem Talamancagebirge. Beim ersten Stop auf einer kleinen Kaffeeplantage bilden sich wunder schöne Haufenwolken die immer mehr werden. Meine Geschenkswolken also… sehr schön. Wer auch immer dafür verantwortlich war. DANKE ich hab mich sehr gefreut. Die Pflanzung selbst nach der Ernte anzusehen und mehr über die Prozesse von der pflanze zum schwarzen Gold aus erster Hand zu erfahren macht Lust auf eine Kostprobe. Stark und intensiv und säuerlich war ich danach hellwach und voller Tatendrang. Die richtige Basis für einen 3 h Spaziergang am Vulkan,der leider im Nebel eingehüllt war (Vulkane tendieren auffällig oft dazu sich in Wolken zu hüllen wenn ich auftauche…). Ein Krater war daher nicht zu sehen die Stimmung im nebligen, dichten Wald dafür umso besser. Blüteninnenleben unter die Lupe nehmen, Bäume und ihre Aufsitzer bestimmen… langweilig wird einem da nicht. Der Weg nach La Fortuna führt am Wasserfall La Paz vorbei. Ich könnte stundenlang dem Wasser beim Fallen zusehen. Bei einer Vögelfütterstation werden viele Bilder für die Vogelliste gemacht, die dann nach dem Essen noch fachgemäß bestimmt werden sollen. Die Farbpalette der Gefieder ist so vielfältig und faszinierend.
Nach einem langen Tag und einem Imperial fall ich ins Bett. Pura vida chicos!


